Eupener Mundart rund ums Altwerden am Sonntag, dem 9. Dezember
Eupener Mundartsendung am Sonntag, dem 9. Dezember 2018, von 9 bis 9:30 Uhr und wiederholt um 19 Uhr auf BRF2.
Eupener Mundartsendung am Sonntag, dem 9. Dezember 2018, von 9 bis 9:30 Uhr und wiederholt um 19 Uhr auf BRF2.
Mit 15 Jahren hat Werner Grün seine Bäckerlehre in Malmedy gemacht und vor 40 Jahren die Bäckerei von seinem Vater übernommen. Mit seiner Frau Astrid, gebürtig aus Küchelscheid, ist er seit 1981 verheiratet. Nur zu zweit kann so ein Geschäft funktionieren, auch wenn man sich hin und wieder ‘‘zusammenraufen’’ musste.
Beide, Astrid und Werner, erinnern sich an die ‘‘Hochzeit’’ ihrer Bäckerei, als die Kasernen in Elsenborn und Vogelsang für gute Aufträge sorgten. Aber es ist nicht nur ein Zurückschauen: Astrid plant so einiges für das Rentenalter.Mit der Bäckerei Grün schließt das letzte Geschäft in Elsenborn.
Aufgenommen hat Gino die Weihnachts-CD mit seinem Sohn Marlon, alle Lieder sind in Kelmeser Platt. Mit dabei sind auch die Kelmiser Orginale Robert Cloth ‘‘Clöthi’’, Mathieu Vanhouttem, Robert Savelsberg, Astrid Schifflers und Louis Verfaillie.
Gino hat verschiedene Musikrichtungen einfließen lassen, natürlich sind auch Lieder mit viel Gefühl dabei, wie z.B. ‘‘Do bes Heimot’’ und ‘‘Santa Maria va Kelemes’’, eine Ode an Kelmis.
Produziert und arrangiert wurde das Ganze von Walter Strom, mit dem Gino schon seit Jahren zusammenarbeitet.
Unter dem Titel ‘‘Staatenwechsel, Identitätskonflikte, Kriegserfahrungen’’ geht es um den Zeitraum zwischen 1919 und 1945 im Gebiet der heutigen Deutschsprachigen Gemeinschaft.
Über diese für Ostbelgien sehr spannende Zeit gibt es auf der einen Seite schon recht viel in der Geschichtsschreibung. Auf der anderen Seite wollten die Herausgeber Carlo Lejeune, Christoph Brüll und Peter M. Quadflieg mit ihrem Autorenteam neue, interessante Fragen stellen und diese Zeit aus anderen Perspektiven betrachten.
Mit Band 4 ist die Reihe ‘‘Grenzerfahrungen’’ fürs Erste abgeschlossen. Band 5, der sich unter dem Titel ‘‘Säuberung, Wiederaufbau, Autonomiediskussion’’ auf den Zeitraum zwischen 1945 und 1973 konzentriert, war schon zum Auftakt der Reihe erschienen.
Auf der Bühne standen: Fini und André Knauf, Miriam Zahn, Willy Emontspohl sowie Anita Volders und Hans Wertz. Sie alle erzählten in der Mundart ihrer Heimat viele Anekdötchen und Witzchen.
Am Sonntag, den 25. November, organisieren die Landfrauen Hünningen bei Büllingen zum 14. Mal ihren Weihnachtsmarkt im Saal Concordia. Eröffnet wird dieser ab 14 Uhr im Saal Concordia. In der Mundartsendung verrät Christel Jost, wie dieser zustande kommt. Auch ist über die Entstehung der Weihnachtsmärkte zu erfahren, und einiges über die Leckereien, die dort angeboten werden.
Die Jecken können sich natürlich besonders über eine lange Session freuen, da erst am 6. März 2019 mit Aschermittwoch ihre Zeit zu Ende geht. Mit den Martinsumzügen haben auch die Kleinen am 11. November ihren Tag. Dann geht es in der Sendung auch noch um den verlorenen Namenstag und um das empfohlene Impfen.
Bei dieser Gelegenheit gibt es auch eine Rückblende auf die Gemeindewahlen, die in zwei südlichen Gemeinden mit nur einer Liste für Bertine Drösch ein bisschen an eine ‘‘alte Erbsensuppe’’ denken lassen. Und den Erfolg von Ecolo führt sie auf die Klima-Erwärmung zurück, gegen die eine alternativen ‘‘Kernenergie’’ mit Kirsch- und Pflaumenbäumen in Planung ist.
Der gebürtige Burg-Reuländer Marc Schmitz ist seit 1996 Gerichtsvollzieher im Bezirk St.Vith. Er übernahm damals das Amt von Henri Thannen und mittlerweile arbeiten in seinem Büro insgesamt 13 Personen.
Die Arbeiten eines Gerichtsvollziehers werden immer mehr. Marc Schmitz erzählt von seiner Ausbildung bis hin zum Amtsantritt, den verschiedenen Tätigkeiten, die auf den Gerichtsvollzieher zurückfallen, sowie über sein neues Amt, dessen Vorsitz er im Frühjahr 2018 übernommen hat. Er wurde Präsident des Weltverbands der Gerichtsvollzieher, deren Hauptsitz in Paris ist. Somit pendelt er wöchentlich zwischen Paris und Belgien, sowie weltweit durch alle Länder.
Der Kirchenchor St. Gregorius Kelmis feiert dieses Jahr sein 160-jähriges Bestehen. Zu den Feierlichkeiten gehören unter anderem ein Galaabend, der im Mai stattgefunden hat sowie eine Ausstellung im Museum Vieille Montagne.
Über die Geschichte des Chors und über verschiedene Fakten, die das Chorleben mit sich bringt, sowie über die geplante Ausstellung berichten Marcel Henn und Raymond Lenaerts.