Der Urlaub ist vorbei, die Schule hat wieder angefangen und bald ist es Herbst. Aber der Herbst - das letzte Septemberwochenende - bringt auch die Unterstädter Kirmes. Da muss man einfach mit einstimmen: Nää, wadd éss et ä Öüpe fii!Wie immer geht es in meiner Sendung auch um die Etymologie einiger Redewendungen und den Reichtum unseres Platts.
Wer erinnert sich noch an seinen ersten Schultag? Sicherlich beinahe jeder. Zum Thema ''Schulanfang'' sind die Primarschullehrerin Karin Theodor-Arimont und die Kindergärtnerin Nicole Goenen-Arens meine Studiogäste am 3. September.
Die beiden sprechen über die anfallenden Arbeiten und die zu treffenden Vorbereitungen zum Schulbeginn, und gewähren uns einen kleinen Einblick ins Schulwesen. Sie erzählen von der Vorfreude der Erstklässler auf den ersten Schultag, aber von den heimlichen Ängste der Kleinen, die zum ersten Mal einen Kindergarten betreten.
In Kelmis wird am zweiten Septemberwochenende die 175. Kirmes gefeiert. Iwan Jungbluth recherchierte die geschichtlichen Hintergründe und die Entstehung der Kirmes, die in Kelmis nicht kirchlich angebunden ist. Ins Leben gerufen wurde die Kirmes im Rahmen des Zinkerzabbaus durch die Vieille Montagne im 19. Jahrhundert, in der Zeit als Kelmis neutral war.
In der Sendung gehen wir auf die Standbeine ein, die diesen Dienst am ''Leben'' lassen. Das wichtigste Standbein ist der Verkauf von gespendeten Kleidern, die täglich zum Verkauf im Rot-Kreuz-Haus an der Aachener Straße angeboten werden. Hier kann jeder - ob arm oder reich - gut erhaltene Kleider erwerben, von Babysachen bis zu Seniorenkleidung.
Wer kennt nicht die Bibel, das meistgelesene und meistverkaufte Buch der Welt? Doch ist die Bibel einfach nur das ''Buch der Bücher'' oder kann man sie auch ganz anders erfahren?
Inspiriert vom Lutherjahr und dem katholischen Bibelwerk in Deutschland ist es dem Pastoralteam des Pfarrverbandes St. Vith gelungen, demnächst eine einmalige Bibelausstellung im Eifelstädtchen präsentieren zu können. ''Bibel erleben'' heißt das Motto, d.h. Bibel sehen, erfahren und sogar schmecken (nach jüdischen Rezepten wird gebacken und gekocht).
Seit nunmehr 35 Jahren betreuen Liliane und Josiane Sterck aus Kelmis ehrenamtlich den BRF-Fanclub. Mit viel Engagement und Herzblut versorgen sie die Mitglieder monatlich mit den aktuellen Neuigkeiten und erstellen Fotonachlesen von bekannten Persönlichkeiten, die beim BRF vorbeischauen.
Zudem organisieren sie Begleitungen bei Veranstaltungen des BRF, wie beispielsweise die An- und Heimreise der Clubmitglieder im Rahmen der Verleihung der ''Goldenen Antenne''.
In dieser Mundartsendung geht es um Waldbeeren, besonders um die Preisel- und Blaubeeren, die im August reif sind und im Wald gepflückt werden können.
Studiogast Erich Hönen, der seine gesamte Berufszeit als Förster des Rocherather Waldes verbracht hat, weiß viel darüber zu berichten: Wo die Beeren zu finden sind, wann und wo gepflückt werden darf, was aus ihnen hergestellt werden kann. Die Zuhörer erfahren seit wann besonders die Preiselbeere als Heilmittel verwendet wird.
Thema in der Eupener Mundartsendung ist in dieser Woche das Reisen. Dazu wird Siegried Theissen diverse Redewendungen und Synonyme in der Mundart für einige hochdeutsche Wörter erklären.
Passend zum Thema wird es auch zwei Lieder und zwei ''Vertélltjére'' geben.
Siegfried Theissen - Bild: privat
Seit Sommerbeginn herrscht in vielen Küchen ein noch emsigeres Treiben als sonst. Der ansonsten dominierende Geruch vom Mittagsgericht wird verdrängt durch einen süßen oder auch manchmal sauren Duft, der erahnen lässt, dass die Einmachzeit angebrochen ist. Hinzu kommen noch die typischen Kochgeräusche wie das Brodeln der auf dem Kochherd stehenden Kessel und Töpfe.
Das Handwerk hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung mitgemacht und große Veränderungen erlebt. Auch die Landwirtschaft hat sich verändert. Früher gab es zahlreiche Bauernhöfe mit 20 Kühen. Da machte der Bauer noch alles selbst von Hand und konnte damit seine Familie ernähren.